Sonntag, 21. Juni 2009

Erdbeben in Arequipa! (22.06.2009)

Vor ungefähr 10 Tagen bebte hier die Erde!

Es war an einem Nachmittag! Ich hatte mich etwas hingelegt, denn nach wie vor habe ich hier ein größeres Schlafbedürfnis, als in Deutschland. Auf einmal fing alles an zu vibrieren. Zuerst war ich überhaupt nicht in der Lage, diese Vibrationen zuzuordnen. Ziemlich schnell war mir dann jedoch klar, dass ich es hier mit einem Erdbeben zu tun hatte. Ich kann das Gefühl gar nicht so richtig beschreiben... Einerseits dachte ich, dass es sicherlich nicht so schlimm werden würde, andererseits war mir auch klar, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass es doch heftiger werden könnte. Ich war völlig verunsichert und hatte schon etwas Angst, denn so etwas habe ich schließlich noch nie erlebt. Schnell zog ich mir meine Schuhe an, weil ich dachte, dass es nun an der Zeit wäre, das Haus zu verlassen. Man kann ja nie wissen... Als ich auf dem Boden stand, war es so, als wenn er sich wellenförmig unter mir bewegen würde. Als ich auf dem Weg nach draußen war, kam mir Walter (siehe post zuvor) auch schon entgegen uns sagte: "Trancilo! Es un teremoto" (Ganz ruhig, es ist ein Erdbeben). Wie beruhigend... Aber im selben Moment war es auch schon vorbei.

In Arequipa gibt es jeden Tag eine Vielzahl von Erdbeben, die allerdings so schwach sind, dass man sie nicht spüren kann. Ab und zu sind sie dann halt auch einmal etwas stärker. Die Menschen hier sind jedoch daran gewöhnt und es gehört zu ihrem Alltag. Deshalb sind sie in solchen Situationen auch relativ gelassen.

Das Beben, das ich erlebt habe, hatte vielleicht eine Stärke der Magnitude 4, das ist nicht besonders viel. Im Jahr 2001 jedoch gab es hier ein Beben der Magnitude 8,4! Da sind schon erhebliche Schäden entstanden und es gab auch zahlreiche Verletzte. Das Tückische an Erdbeben ist, dass man nie voraussagen kann, wann und mit welcher Stärke sie auftreten. Mir hat die Demonstration jedenfalls gelangt und ich bin nicht besonders scharf darauf, ein stärkeres Erdbeben zu erleben.

Wenn ihr einen Eindruck davon bekommen möchtet, welche Auswirkungen das Erdbeben 2001 hier hatte, dann guckt einfach mal bei Google unter "Erdbeben Arequipa"!

Samstag, 20. Juni 2009

Preispolitik - Sehr merkwürdig...

Eine Lieferung aus der Näherei in Lima

Ich habe ja bereits von der Arbeit in Lima berichtet. Dort gibt es eine Näherei, in der T-Shirts und Ähnliches hergestellt werden. Kunden sind, wie im Fall der Strickerei in Horacio, ebenfalls oft CVJM´s oder andere christliche Gemeinden in Deutschland.

Das muss man sich nun folgendermaßen vorstellen... Wir (die ACJ Arequipa) bekommen drei riesige Pakete von der ACJ in Lima. Unser Auftrag: Wir sollen den Inhalt der Pakete (jede Menge T-Shirts und Pullis mit diversen Aufdrucken) nach Deutschland schicken. Die Sachen sind von verschiedenen CVJM´s in Deutschland bestellt worden.

Wir holen also die Pakete vom Busbahnhof in Arequipa ab und fahren zu einer Niederlassung des Transportunternehmens FedEx (ebenfalls in Arequipa), um sie für den Versandt nach Deutschland aufzugeben. Dort müssen die Pakete allerdings alle geöffnet werden, denn es wird kontrolliert, dass auch das in den Paketen ist, was auf den Papieren steht.

Wir fangen also an, über 100 Textilien mit unterschiedlichen Aufdrucken zu zählen, zuzuordnen und in andere Kisten zu verpacken. Das hatte schon eine gewisse Komik, denn einmal verzählt, muss ja wieder alles ausgepackt und neu gezählt werden. Vielleicht war es auch nur für mich komisch, weil ich die Fotos gemacht habe...

Nun stellt sich natürlich die Frage, warum die Kollegen aus Lima die Klamotten nicht gleich von dort aus verschicken. Die Antwort ist, dass es aus Gründen die niemand kennt günstiger ist, wenn die Sachen von hier aus versendet werden. Da vom Flughafen in Arequipa nun aber keine Überseeflüge starten, fliegen unsere Pakete zunächst einmal zurück nach Lima. Dort werden sie wieder in ein anderes Flugzeug verladen, dass die Sachen dann endlich auf den Weg nach Deutschland bringt.

Viva el Peru!

Das ist nun einer von den drei Kartons, die voll mit T-Shirts, Pullis, Jacken, ect. waren.

Und los geht´s! Raus aus der einen Kiste und rein in die andere.

Wenn sich so viele Leute an einer Sache beteiligen, dann kann es im Eifer des Gefächts natürlich auch schon mal dazu kommen, dass man sich verzählt.

Aber dabei sein ist alles!

Und wenn einer den Überblick behält, dann wird auch alles gut! Das ist übrigens der Walter. Er ist nicht nur der Herr des Hauses in dem ich gerade wohne, sondern auch der "Häuptling" der ACJ in Arequipa.

Die gesamte Lieferung hat dann übrigens doch immerhin noch 1000,- Dollar gekostet.

Die Strickwerkstatt...

...ein sehr wichtiger Bestandteil der ACJ in Arequipa!

Über die Strickwerkstatt habe ich eigentlich noch gar nicht besonders viel berichtet. Allerdings ist sie ein sehr wichtiger Bestandteil des sozialen Arbeitsfeldes der ACJ in Arequipa. Ungefähr 20 Frauen sind hier momentan im Einsatz und fertigen unter fachkundiger Anleitung die verschiedensten Dinge. Oft sind es Auftragsarbeiten. Insbesondere die CVJM aus Deutschland fungieren als Auftraggeber. Darüber werde ich aber später noch etwas ausführlicher schreiben. Muss noch ein paar Fotos aus der Strickerei machen, dann könnt ihr euch das besser vorstellen.

Zu 90% wird Alpaca-Wolle verarbeitet. Das Material kaufen wir direkt in Arequipa, dort wird aus dem Fell der Tiere die Wolle hergestellt. Ein paar Fotos kann ich schon präsentieren...

Hinter dieser Fassade verbirgt sich die Produktionsstätte der kostbaren Alpaca-Wolle.

Die Beatles haben bis heute sogar Einfluss auf die Frisuren in Peru!

Der Kollege war wohl gerade beim Friseur. Sein Haarkleid wird in diesem Moment möglicherweise zu einer Mütze oder einem Schal verarbeitet.

Wenn die Wolle verarbeitet ist, dann kommt sie in diese Regale.

Von hier aus macht sie sich dann auf die Reise in weiter verarbeitende Betriebe, wie der Strickerei in der ACJ in Horacio.

Besuch in der deutschen Schule "Max Uhle"

Wer ist eigentlich Max Uhle???

Er lebte von 1856-1944 und ist deshalb so bekannt in Peru, da er der Begründer der "Andenarchäologie" war. Ursprünglich war er jedoch Philologe und Linguist.

So eine Schule habe ich in Deutschland noch nicht gesehen...
Das ist Herr Uhle!

Für Schüler, die in Deutschland leben, ist der Anfahrtsweg vielleicht etwas weit...

Weil es hier nur sehr wenige Regentage gibt, ist eine einfache Dachkonstruktion für die Sportanlagen völlig ausreichend.

Für mich war es wieder einmal unglaublich zu sehen, wie groß die Gegensätze in diesem Land zwischen arm und reich sind. Schaut man sich diese Bilder im Vergleich zu den Bildern von Milagro oder Horacio an, dann ist es schon schwer zu begreifen, wie das möglich ist.

Und da wundert es einen auch schon gar nicht mehr, dass die Schule sogar über einen eigenen Fuhrpark mit mehreren dieser Busse verfügt.

Der Schule ist ein Kindergarten angeschlossen. Über eine Brücke gelangt man durch diese Tür auf das "bescheidene" Anwesen für die Kleinen.

Dieses Bild zeigt allerdings nur ungefähr 2/3 der gesamten Fläche. Das ist mal ein Kindergarten...

Auf dem Schulgelände ist es mir dann auch gelungen, ein Foto von einem Kolibri zu machen. Wenn ihr das Bild mit einem Doppelklik vergrößert, dann könnt ihr ihn vielleicht entdecken.

Die deutschen Kinder sind in dieser Schule allerdings schon in der Minderheit. Die meisten Schüler/innen kommen aus gut situierten peruanischen Familien. Allerdings ist "deutsch" für alle Bestandteil des Unterrichts.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Jugo de rana!

... das heißt nichts anderes, als "Froschsaft"!

Ich entdecke hier immer wieder Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass es sie tatsächlich gibt!

Als ich neulich über einen Markt in Arequipa gegangen bin, ist mir ein Aquarium mit Fröschen aufgefallen. Ich fragte die Verkäuferin, was es denn mit den Fröschen auf sich habe. Sie erklärte mir, dass sie Saft aus ihnen macht. Er sei gut für die Potenz und überhaupt sehr gesund. Als sie mich fragte, ob ich einmal probieren möchte, lehnte ich dankbar ab. Auf dem Weg nach Hause fragte ich mich, ob ich sie wohl auch richtig verstanden habe. Natürlich suchte ich im Internet sofort nach "Jugo de rana" und wurde auch schnell fündig. Ich habe folgendes Video gefunden:



Ich hatte also offensichtlich richtig verstanden...

Ein Meerschweinchen zu essen, das ist eine Sache. Aber einen Frosch "zu trinken" stellt für mich eine Grenze dar, die ich nicht überschreiten könnte.

Na dann, PROST!!!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Eine Parade!

Paraden haben in Peru eine ganz besondere Bedeutung!

An einem Tag im Jahr präsentieren sich in Arequipa alle Schulen. In Schuluniformen marschieren sie dann durch die Straßen. Die Paraden verteilen sich auf verschiedene Plätze in der Stadt. Alles ist sehr feierlich und gleicht einem Volksfest. Unglaublich viele Menschen stehen an den Straßenrändern und verfolgen das Ereignis. Ein Sprecher auf einer großen Bühne stellt dann die einzelnen vorbeiziehenden Schulen vor.

Natürlich lassen es sich die Lehrer und Direktoren der Schulen nicht nehmen, ebenfalls durch die Straßen zu marschieren.

Die linke der drei Damen trägt einen Schultergurt, der sie als Mitglied der Schulpolizei kenntlich macht. Kein Witz. In vielen Schulen gibt es ausgesuchte Schüler/innen, die in Folge ihres Amtes die Aufgabe haben, den Lehrern die Fehlverhalten ihrer Mitschüler/innen mitzueilen. Als ich das dass erste mal gehört habe, dachte ich auch, es wäre ein Spaß...

Auch, wenn sie nicht unbedingt vergleichbar ist, so gehört die folgende Parade doch wohl sicherlich zu den bekanntesten.

Sonntag, 7. Juni 2009

Der Berg Ruft!

Mein "Kampf" gegen den Misti...

Es sind ja nun schon einige Bilder von meinem vulkanischen Freund, dem Misti im Blog zu bewundern. Auch davon, dass die Berge und Vulkane eine gewisse Fazination auf mich ausüben, habe ich berichtet. Allerdings hätte ich bis vor zwei Wochen nicht gedacht, dass ich jemals auf die Idee kommen würde, einen von ihnen zu erklimmen.

War es Leichtsinn oder Übermut? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht so genau. Wahrscheinlich eine Mischung von beidem. Aber sicherlich nicht nur das. Die Neugier auf etwas Unbekanntes und die Frage, ob ich in der Lage sein würde, diese Herausforderung zu bewältigen, spielten in dem Moment, in dem ich sagte: "Ja, ich bin dabei!" sicherlich auch eine Rolle.

Gefragt wurde ich von Ueli und seiner Freundin Hannah. Sie kommen aus der Schweiz und sind auch gerade für einige Zeit in Peru. Die Vierte im Bunde war Katrina aus Australien. Auch sie lebt momentan in Arequipa und besucht zusammen mit Ueli und Hannah die Sprachschule.

Was insbesondere Ueli und Hannah von mir unterscheidet ist, dass sie sehr sportlich sind. Ueli ist im Winter Skilehrer in der Schweiz, im Sommer führt er Touristen durch die Berge. Hannah arbeitet in einem Fitnes-Studio und macht ebenfalls einen sehr durchtrainierten Eindruck auf mich. Ich gehe spazieren und im Sommer fahre ich auch gerne mal mit dem Fahrrad durch die Lüneburger Heide und im Anschluss ins Eiscafé.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man eine Zusage macht und bereits im selben Moment fast sicher ist, dass es ein Fehler war?

Wie auch immer... Ueli und Hannah hatten sich um alles gekümmert. Sie haben einen Jeep mit Fahrer organisiert, der uns zum Fuße des Misti fahren sollte. Zum Glück hatten wir uns im letzten Moment noch dazu entschieden, nicht auf eigene Faust los zu marschieren, sondern mit einem Gyde zu gehen.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, den Vulkan zu bezwingen. Die erste ist, an einem Tag bis zu einem Basiscamp auf ungefähr 4000 Meter Höhe zu steigen, dort zu übernachten und am zweiten Tag den Rest inclusive Abstieg zu bewältigen. Die zweite Möglichkeit ist, in der Nacht zu starten und am nächsten Tag den Gipfel zu erreichen und wieder abzusteigen. Wir entschieden uns für die letzte Variante. Aus diesem Grund haben wir die Tour auch auf den 5. und 6. Juni gelegt, denn an diesem Wochenende war (übrigens auf der ganzen Welt) Vollmond.

Mit obligatorischer Verspätung wurden wir also von dem Fahrer und unserem Gyde Jerman (spr. Herman) abgeholt und auf über 3000 Meter zum Fuße des Vulkans gefahren. Dort haben wir uns dann warme Sachen angezogen und los ging´s.

Katrina war das schwächste Glied in der Kette und das Tempo war sehr langsam. Ueli, Hannah und ich beschlossen deshalb vorzugehen. Ziemlich bald war allerdings klar, dass ich das Tempo der beiden nicht gehen konnte. Aus diesem Grund trennten wir uns und nun war ich alleine unterwegs. An einigen Stellen war ich mir trotz der Helligkeit durch den Mond allerdings nicht ganz sicher, wie und wo ich weitergehen sollte. So wartete ich auf Katrina und den Gyde, denn ich hatte nun wirklich keine Lust, mich in dieser Situation zu verlaufen.

Auf ungefähr 4000 Metern wurde mir dann mit aufgehender Sonne etwas schwummerig. So machte ich ab und zu eine kleine Pause, holte tief Luft und weiter ging´s. Auf einer Höhe von ca. 4500 Metern wurde mir übel und ich fragte mich, was ich hier eigentlich mache. Erstaunlicherweise war irgendwann wieder alles im Lot. Zwischendurch hätte ich aber wirklich heulen können, denn nicht nur jeder Meter, sondern jeder Schritt wurde zunehmend schwieriger. Immer wieder mussten der Gyde und ich auf Katrina warten. Zweimal bin ich dabei sogar eingeschlafen, obwohl Temperaturen um die 10 Grad minus nicht gerade zu einem Nickerchen einladen.

Irgendwann am nächsten Tag gegen 12 Uhr kamen mir Hannah und Ueli dann vom Gipfel entgegen. Sie hatten es geschafft und waren bereits auf dem Weg nach unten. In diesem Moment habe ich mich wirklich für die beiden gefreut und schaute nach oben. Nur noch ungefähr 300 Höhenmeter trennten mich vom Sieg über den Vulkan. Fast im selben Moment stand plözlich unser Gyde vor mir und sagte, dass Katrina nicht weitergehen kann. Auch, wenn sich 300 Höhenmeter erst mal nach nicht viel anhören, so hätte ich doch noch mindestens 2 Stunden für die Strecke benötigt, denn gerade die Steigung im letzten Teil ist unglaublich. Als er mir dann sagte, dass es besser wäre, wenn wir alle zusammen absteigen, war ich schon etwas enttäuscht und schaute noch einmal nach oben. Weil es aber wirklich blöd gewesen wäre, wenn die anderen so lange hätten auf mich warten müssen, entschloss ich, dass die Tour nun auch für mich zu Ende ist. Mittlerweile habe ich mich mit meinem "Teilsieg" arrangiert und finde, dass es keine Schande ist, dass ich "nur" auf ca. 5600 Meter gekommen bin.

Heute tut mir übrigens so einiges an meinem Körper weh und ich bin wieder einmal erstaunt, an welchen Stellen ich Muskeln zu haben scheine, von denen ich nicht wusste.

Auch, wenn ich den Misti mit seinen 5876 Metern nicht ganz bezwungen habe, ist er trotzdem zu einem "Freund" geworden. Es war sicherlich die härteste sportliche Herausforderung, der ich mich jemals gestellt habe.

Ungefähr um 1.00 Uhr Morgens sind wir losgegangen. Das Lichtermeer von Arequipa sah von oben aus, wie ein Lavastrom.

Als die Sonne aufging, konnten wir den riesigen Schatten des Misti über Arequipa sehen. Das war wirklich beeindruckend.


Die Lichtverhältnisse waren leider nicht so toll. Es war ziemlich diesig und ich hätte wahrscheinlich den ISO-Wert herabsetzen müssen.

Aber vielleicht bekommt man ja trotzdem eine Ahnung davon, auf welcher Höhe wir uns befunden haben...

Das ist Jerman, unser Gyde.

Ueli und Hannah. Obwohl sie gut trainiert sind, waren sie beim Abstieg fix und fertig.

Links von mir kann man den Schnee erkennen, der auf dem Gipfel des Misti liegt. Es war wirklich nicht mehr sehr weit...


Hier sind wir schon wieder beim Abstieg. Die Bilder zeigen noch einmal sehr schön, mit welcher Steigung wir gerade im letzten Teil zu kämpfen hatten.

Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist das der Pichu Pichu. Er ist der "kleinste" Berg nach dem Chachani und dem Misti.

Hier kann man ganz gut sehen, wie Hannah den "Abstieg bewältigt. Sie geht nicht, sondern rutscht den Abhang hinunter. Es ist so steil, dass man dabei sehr schnell wird.

Da sind wir noch einmal alle zusammen. Für den Aufstieg benötigt man je nach Kondition 9-12 Stunden, unten waren wir in ungefähr 2 Stunden.

Am Samstag Nachmittag waren wir zurück. Heute ist Dienstag und ich bin erkältet, denn in der Nacht hatten wir ca. 10 Grad minus. Außerdem ist mein Körper völlig erschöpft, denn sich auf einer Höhe von über 5000 Metern zu bewegen ist nun mal etwas ganz anderes, als durch die Lüneburger Heide zu wandern. Habe heute noch einmal den ganzen Tag im Bett gelegen. Hoffe, dass ich morgen wieder fit bin. Es war allerdings ein unglaubliches Erlebnis und trotz der Folgeerscheinungen bin ich froh, dass ich mitgegangen bin.