Sonntag, 10. Mai 2009

Zwei Kulturen stellen sich einander vor...

... Das war zumindest die Idee!

Es waren hauptsächlich die Frauen aus der Umgebung, die sich wirklich was einfallen lassen haben. Typische peruanische Gerichte und Spezialitäten wurden vorbereitet und zusammengetragen. Auch wir hatten verschiedene kulinarische Köstlichkeiten der deutschen Küche gebacken, gekocht und zusammengemixt. Im Hinblick auf das kulturell-künstlerische Programm mussten wir uns dann jedoch wirklich geschlagen geben.

Unsere peruanischen Freunde/innen haben ihre Trachten herausgeholt und traditionelle Tänze vorgeführt. Das war wirklich richtig gut und auch sehenswert. Die Kinder bekommen sogar von einem Tanzlehrer Unterricht und lernen die traditionellen Tänze.

Als ich das gesehen habe, dachte ich mir so, dass es eigentlich schade ist, dass Traditionen in Deutschland oft sehr in den Hintergrund geraten und vielerorts der Vergessenheit preisgegeben sind.

Wir haben uns halt eine Choreographie zu "Lebt denn der alte Holzmichel noch?" ausgedacht. Im Vergleich zum peruanischen Programm waren wir wirklich unterirdisch!

Aber zu unserer Verteidigung muss ich sagen, dass wir so viel mit den ganzen anderen Dingen zu tun hatten, dass uns da einfach die Zeit und Kraft gefehlt hat, für diesen Nachmittag etwas großartiges vorzubereiten.

Die Dekoration wurde mit viel Liebe gestaltet und es waren richtig viele Leute da...

...So viele, dass gar nicht alle Platz in der "Herberge" hatten.

Die beiden haben uns dann mal gezeigt, wie man richtig tanzt. Der Herr im Bild ist allerdings auch Tanzlehrer.

Die Trachten waren schon toll und es war schön zu sehen, mit wie viel Freude alle dabei waren.

Die Dame rechts ist übrigens die Mutter meiner Gastfamilie.

Die Kinder waren auch ganz engagiert dabei. Ich glaube, für sie war es ein richtig toller Moment, vor so vielen Leuten zu zeigen, was sie bei ihrem Tanzlehrer gelernt haben.

Im "Flur" wurde während des Programms die kulinarische Fressmeile aufgebaut.

Das ist der Tisch mit den peruanischen Spezialitäten. Sie hatten auch ein alkoholisches Getränk vorbereitet, von dem ich nicht ganz genau weiß, was drin war. Man hat mir nur erzählt, dass die Zutaten zunächst im Mund zerkaut und mit Speichel vermischt werden, um so den Gährungsprozess in Gang zu setzen. Ich habe es probiert, bevor ich davon wusste. Es schmeckt scheußlich! Die "Nummer" mit dem Mehrschweinchen, dass ich gegessen habe, war gar nichts dagegen!

Das ist der Rest des deutschen Buffets! So schlecht scheint´s den peruanern wohl nicht geschmeckt zu haben...

Es war ein wirklich schöner Nachmittag!

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